Das Märchen vom kleinen David und den 27 Zwergen - Newsletterle vom 23.2.16

Der kleine David lebt auf einer Insel mit vielen anderen Insulanern. Er hat eine sehr schöne Stiefschwester. Die heißt vorne so wie David hinten. Sie sieht aber sogar von hinten tausendmal besser aus als David von vorne. Aber das ist eine Geschichte, die später erzählt werden soll.

Die Insel ist Davids Spielzimmer seit er dort auf auf dem Regierstuhl sitzt und das ist jetzt bald 6 Jahre her. Er möchte so gerne seinen geliebten Regierstuhl behalten. Weil er aber in seinem Spielzimmer vor sechs Jahren viel Unordnung vorfand und nichts davon aufgeräumt bekommen hat, sind der Mayer Boris und viele andere Insulaner sauer auf Klein-David und würden ihn gerne (ins) Heim schicken. Aber der kleine David will das ganz und gar nicht und behauptet, dass 27 Zwerge auf dem Festland mitschuld seien am Spielzimmer-Chaos und er hat den Insulanern versprochen, dass er die Zwerge dazu verdonnern will, ihm dabei zu helfen, auf der Insel aufzuräumen. Dazu sei es aber wichtig, dass er weiter auf dem Regierstuhl sitzen bleiben darf. Eine Insulaner-Familienkonferenz soll kurz vor dem Backnanger Straßenfest darüber entscheiden, ob die Insulaner weiter beim Märchen "Klein-David und die 27 Zwerge" mitmachen oder lieber nicht.

Das alles haben die 27 Zwerge mitgekriegt und fragen sich nun, ob Klein-David "all cups in his cupboard" hat. Um Klein-David zu zeigen, "where the hammer hangs", bauen sich die 27 Zwerge gleich mal als Zwergenpyramide vor ihm auf, und die germanische Oberzwergin Gela schaut von ganz oben auf Klein-David herab und spricht im Insulaner-Deutsch: "Do you know what UNsplendid isolation is?" "No", sagt Davidle kleinlaut. "Would you like to get a glimpse of it?" "Ssssure...", antwortet der kleine David unsicher und Gela zeigt ihm ein Filmchen über ein fernes Zwergenland, wo es lauter Ruinen gibt und die Menschen in langen Schlangen vor Geldautomaten stehen. Da wurde Klein-David noch klein-lauter, schlurfte zurück in sein Spielzimmer und nahm Abschied vom Regierstuhl. Klein-David ging in die Insulanergeschichte ein als der, der aus Insulanern Isolaner gemacht hat.

Und wenn Klein-David nicht gestorben ist, dann heult er noch heute "crocodile tears" in den Ärmelkanal, obwohl diese Tränen, wie auch die Isolaner, keiner braucht, denn die Klimaerwärmung hat auch positive Seiten: sie wird dafür sorgen, dass die Isolaner Insulaner bleiben und Holland auch in Zukunft kein großes Fussballturnier gewinnt.
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