Das Club-Newsletterle besticht durch Beständigkeit - jede Woche Neues aus Kultur und Backnang - Newsletterle vom 11.05.2016

Hallo ihr Daheimgebliebenen,

letztes Wochenende war das Wetter total beschissen und die Resonanz auf die Club-Events auch. AUFWACHEN!! Der Sommer muss da sein, denn die Bio-Tonnen werden nun wöchentlich geleert.

Unbeirrt ist der Club für das kulturelle Wohlbefinden seiner Nicht-Gäste unterwegs. Nachdem die meisten von euch ja das bärenstarke Debüt des wundervollen Trios Grauer Mann tanzt aus dem wundervollen Aspach verpasst haben, geht der Club-Event-Manager (CEM Nicht-Özdemir) konsequent seinen Weg und versorgt die Aufnahmewilligen weiter mit hervorragender Rock-Musik.

Doch zunächst ein Blick zurück zum letzten Samstag. Henning Dedekind und seine Mitstreiter an Schlegel, Fell und Holz (Alexander Lesslauer) und an den gefakten Elfenbein-Tasten (Hartmut Epple) alias Grauer Mann tanzt waren eine Offenbarung was Schaffenskraft und Kunst der Darbietung von Rockmusik anbetraf. Mag der Bandname etwas sperrig sein; Hennings Kompositionen sind es keinesfalls. Das gesamte Spektrum der Rockmusik wird von den dreien angeboten und man muss nur die Ohren aufmachen, um es es zu genießen. Richtig rocklaute Kracher wechseln sich ab mit scheinbar einfühlsamen Balladen. Schwermütige Texte folgen auf Zeilen wie "der Saxophonmann steht im Regen, der Saxophonmann hat ein rotes Gesicht, der Saxophonmann kann nicht spielen, den Saxophonmann holt noch die Gicht". Das ist Henning pur. Er hat halt den Schalk im Nacken, in den Texten und auch beim Anmoderieren der Songs. Aber nur kurz. Dann haut er wieder ein Solo raus, dass hinterher die Saitenspannung seines Instruments ein komplettes Reset braucht, was der Mann an der Orgel und sein Kompagnon am Schlagwerk nutzen und eine alte Schlagermelodie aufblitzen lassen, um das Publikum warm zu halten, während Henning an den Wirbeln wirbelt. Fazit: Das Konzert von Grauer Mann tanzt war total geil und kurz. Aber es ist ja der Mangel, der süchtig macht und nach Abhilfe schreit. Der Club bemüht sich um einen Termin für das Wiederholungskonzert.

Nun der Blick nach vorne: Wie im gestrigen Wochenblatt bereits GROSSFORMATIG angekündigt (an dieser Stelle vielen Dank an die Wochenblatt-Redaktion), geben sich Go4it am Samstag ab 21 h wieder die Ehre, die ehrenwürdigen Hallen des Club Backnang mit Klängen aus den Club-Kindertagen zu verzaubern. Liedgut von Crosby, Stills, Nash & Young gibt es ebenso zu hören wie begeisternde Versionen der Blues-Klassiker von Willie Dixon und Jimi Hendrix ergänzt um eigene Werke des Go4it-Masterminds Roland Hogh-Predatsch, der mehrere Gitarren bedient und nebenher noch singt. Zum Ensemble gehören darüber hinaus Sepp Steinkogler am Brummelbrett und dem "Kleinlauten" (klein = griech. mikros und laut = griech. phono) sowie Roland Mai an Kesseln, Pauken, Blech und Schlegel. Desweiteren trauen sich auf die Bühne: Jürgen Niederer, der auch mehrere Gitarren bedient, nebenher singt und gleich- zeitig mit der Mundmonika spielt. Das müsst ihr euch angucken und -hören. Virtuos, der Jürgen. Last but not least der Benjamin der Band Martin Slemeyer auch Mundmonika.

Am Freitag (morgen) ist der CTB (Club-Theken-Bewacher) Chap wieder in Aktion und harrt eures Kommens ab 21 h. Achtung: vor 24 h keine Gäste bedeutet nach 24 h kein Service. Nur um Frust vor verschlossener Club-Türe zu vermeiden. Das Club-Team freut sich auf zahlreiche Gäste
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