"Ein Leben ohne Club gibt es nicht" - Newsletterle vom 16.10.16

Hallo Clubsler und Clubslerinnen,

das Newsletterle platzt schier vor Stolz und legt noch eine Schippe drauf: "Ein Leben ohne Club ist vergeudete Zeit". Da hat der "Floh" (Claudia Ackermann) von der Backnanger Kreiszeitung (BKZ) einen Spitzenartikel herausgehauen. Sie weiß ja selbst, worüber sie geschrieben hat, denn sie war Mitte der Siebziger Mitglied der Club-Familie als Servicekraft. Bessere Werbung für unser ehemaliges Zuhause und heutige Zuflucht aus dem tristen Alltag ist schwer vorstellbar. Trotz der Weigerung einiger Gäste, Interviews über deren Beziehung zum und Erlebnisse im Club zu geben, weil sie nicht mit der ehemals verr(a)uchten Höhle in Verbindung gebracht werden wollten, hat sie es doch geschafft einige "Originaltöne" zusammenzutragen, die den heutigen Club treffend beschreiben. Danke dafür lieber Floh.

Für die Leute, die nicht wissen, was eine Zeitung ist oder sich die BKZ nicht mehr leisten können, hat das Newsletterle den BKZ-Artikel beigefügt, damit ihr euch vom Magnetsofa aus selbst ein Bild davon machen könnt, wie toll es im Club ist..... in echt ist er noch viel besser ;-)

Habt ihr euch schon einmal Gedanken über einen Organspendeausweis gemacht? Oder habt ihr schon einen? Nun ist in diesem Zusammenhang das beste Stück des Mannes in den Fokus geraten. Dieses Vorhaben wäre wohl eher kontraproduktiv, denn in manchen Fällen erscheint die Vorstellung der Amputation unter dem Elektronenmikroskop eher unangenehm, obwohl technisch sicher machbar. Die Mikrobiologie ist heute schon seeehr weit fortgeschritten. Zum Glück ist das Newsletterle geschlechtslos (deshalb DAS Newsletterle und nicht DER Newsletter). Es wird die weitere Entwicklung dieses Themas gaaanz entspannt verfolgen und ggf. berichten. Schmeißt eure Organspendeausweise nicht weg, vielleicht finden sie ja gar nicht, was sie suchen und wenn ihr vor dem steht, der euch gerufen hat, kann euch der Schniedel doch total egal sein.

Langjährige Club-Gänger müssen aber damit rechnen, dass die nicht hinauffahren zu dem, der oben sein Unwesen treibt. Nein, sie werden hinab fahren in die Tiefe, in den Gewölbekeller, der einmal Donna-Club hieß. Dort wird euch der Leibhaftige erscheinen und zu euch sprechen

"Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt...". Darauf antwortet der echte Club-Gänger: "....und im Himmel der Ritchie sein schmachtendes "Donna" singt".

Das ist die Parole zum Eintritt in den satanischen Donna-Club und dann geht das Lied gemeinsam weiter nach der Melodie "Caprifischer gesungen von Rudi Schuricke:

"...zieh'n die Buben mit ihren Mädels gen Club hinaus
und trinken morgens ganz früh und selig die Gläser aus.

Oh bella, bella, bella, Marie, im Club war'n wir so froh wie sonst nie.
Oh bella, bella, bella, Marie, vergiss' das nie.

Soweit also die Perspektive für eingefleischte Club-Gänger. Alle anderen müssen noch den "Härtetest" bestehen: je härter die Leber, umso eher winkt der Gewölbekeller. Leberhärter in Flaschen haben wir im Club ausreichend vorrätig.

Dann war da noch was: Der Friedensnobelpreis für Bob Dylan ist ja wohl ein Witz. Ein Dichter war er ja, aber was ist ein Dichter der seine Gedichte nicht einmal verständlich vortragen kann und dies wegen notorischem Genuschel anderen überlassen muss, welche die Musik und die Texte in ansprechender Weise aufbereiten und so weltweit bekannt machten. Das Newsletterle schägt die Combo "Gänsehaut" vor, die 1983 mit ihrem Hit "Karl, der Käfer" maßgeblich zum Überleben des Juchtenkäfers beigetragen hat und seit damals im Rosensteinpark heimisch ist:

Tief im Wald, zwischen Moos und Farn,
Da lebte ein Käfer mit Namen Karl.
Sein Leben wurde jäh gestört
Als er ein dumpfes Grollen hört.
Lärmende Maschinen überrollen den Wald,
Übertönen den Gesang der Vögel schon bald.
Mit scharfer Axt fällt man Baum um Baum,
Zerstört damit seinen Lebensraum.

Karl der Käfer wurde nicht gefragt,
Man hat ihn einfach fortgejagt.
Karl der Käfer wurde nicht gefragt,
Man hat ihn einfach fortgejagt.

Ein Band aus Asphalt breitet sich aus,
Fordert die Natur zum Rückzug auf.
Eine Blume, die noch am Wegesrand steht,
Wird einfach zugeteert.
Karl ist schon längst nicht mehr hier.
Einen Platz für Tiere gibt's da nicht mehr.
Dort, wo Karl einmal zuhause war,
Fahr'n jetzt Käfer aus Blech und Stahl.

Karl der Käfer wurde nicht gefragt,
Man hat ihn einfach fortgejagt.
Karl der Käfer wurde nicht gefragt,
Man hat ihn einfach fortgejagt.

In freudiger Erwartung eures Erscheinens....

euer unermüdliches Club-Team
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