Christmas-Knock-Out per musikalischem Uppercut - Newsletterle vom 15.12.16

Liebe Club-Freunde,

diese Woche haben wir wieder die Stuttgarter Hard& Heavy-Truppe KoHaLa im Club zu Gast.

KoHaLa steht für kompromisslosen, authentischen Cover-Rock und Heavy Metal mit einem Sound, der einen vom Bar-Hocker reißt. Vier Männer, die all ihre Energie einsetzen, um das Publikum mit gewaltigem Druck mitzureißen. Stücke von AC/ DC, Black Sabbath über Deep Purple bis Iron Maiden, Judas Priest, KIZZ, sowie von Metallica, Motörhead, Queensryche, Saxon bis ZZTop werden nicht einfach nur blank gecovert; Ko?H?a?L?a zelebrieren sie mit Authentizität und unglaublicher Power und bringen nicht nur sich, sondern vor allem das Publikum zum Schwitzen.

CAME: Nix für Trommelfell- Sensibelchen.

Und nun das Neueste aus der Newsletterle-Lokalredaktion:

Hi there,

es ist erschreckend wie sich immer mehr Amerikanismen wie z.B. Hellowien in unserem Kulturkreis durchsetzen. Ursprünglich stammte der heidnische Brauch von den Kelten in Irland, der böse Geister vertreiben sollte. Die haben also sozusagen den Sommer ausgetrieben. Weniger Guinness hätte wohl nicht geschadet, aber dann singen sie halt nicht mehr so schön, die Iren. Mit der Sommeraustreibung haben sich die Iren nämlich ihr ganzjähriges Einheitswetter eingebrockt: Regen, Regen, Regen..... und Wind.

Mit der Massenauswanderung nach Amerika im 18. und 19. Jahrhundert (als wir noch ganz jung waren) haben die Iren den Brauch mit über den Großen Teich genommen und was wurde daraus? Ohnehin schon fettgefressene Kinder klingeln an den Haustüren und verlangen in albernen Verkleidungen, damit man die Adipositas nicht so sieht, unter Äußerung von Drohungen ("Süßes oder Saures") nach Kariesbeschleunigern. Und wieder wird klar, warum man von Amerika als "Nachtland" sprechen sollte. Im Zusammenhang mit Morgenland (Naher Osten einschließlich Türkiye) und Abendland (Europa) wäre Nachtland (oder besser Gut-Nacht-Land) für Amerika nur konsequent.

Der Ursprung unseres heidnischen Brauches Fastnacht ist da schon eher nachvollziehbar: Im furchterregenden Häs den Winter austreiben und an der Haustüre nach Bier verlangen. Das ist doch schon eher, was wie Kultur aussieht! Und wo kommt der Name Hellowien her. Es ist unsicher überliefert, dass "Operation Hellowien" der Deckname war für den Anschluss Österreichs an das bescheuerte Reich im März 1938. Konsequenterweise müsste es also heute auf englisch Hellovienna heißen. So... jetzt wär' dees au geschwätzt.

Das Bauvorhaben des leidenschaftlichen Minarettchenbauers aus Kiberg, der sein nacktes Türmchen auf den Lerchenäckern ja mit einem Geflecht aus 8 cm dickem Aluminium überziehen will, das dann von weitem aussieht wie ein Schrumpfschlauch, soll ja auch noch mit einer einheimischen Laut- und Weit- sprechanlage der Marke Druck und Blas (d&b) versehen werden, die dafür sorgt, dass die Sitzungen des Stadtrates live in Richtung Fautenhau (von wo die Luft sonst immer Schauriges nach Backnang trägt) geblasen werden können und unser Frankieboy urbi et orbi zu den wirklich wichtigen Themen aus dem Zentrum der Backnanger Bucht informieren kann. Es wird gemunkelt, dass dies der Deal war für die Erteilung der Baugenehmigungen für gaaanz hohe Hallen out on the Lark Fields. Es ist eine charmante Vorstellung, Frankies Eröffnungsrede zum Straßenfest überregional zu Gehör bringen zu können und eine schöne technische Herausforderung für Druck & Blas mittels Schallwellen den maroden Atomreaktor in Fessenheim mit nicht zu verbergenden Rissen zu versehen und so für dessen beschleunigten Abriss zu sorgen. Druck & Blas als Pioniere des technischen Umweltschutzes. Geil! Und bald wird Tesat einen Lokal-Satelliten ins All bringen: den " Frankie 1" für Live-Bilder aus dem Rathaus. So jedenfalls geht das Gerücht....

See you in da club...and stay tuned for more happiness!

Euer Newsletterle und das club-Team
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