Jetzt spinnen vollends alle... - Newsletterle vom 27.04.17

So langsam geht's auf unserem Planeten zu wie im Irrenhaus.

MACHTHABER (im wahrsten Sinne des Wortes) gebärden sich wie Gorillamännchen, die ständig beweisen müssen, wer Chef im Ring ist. Jüngstes Beispiel: Benny Netanjahu, der beleidigt ist, weil unser neuer auswärtiger Amts-Erzengel Gabriel mit Leuten gesprochen hat, die Benny nicht mag. "Wenn der mit dem spricht, spreche ich nicht mehr mit ihm." Kindergarten! Und so ein Hanswurscht ist in Israel erste Wahl, wenn es um die Volksvertretung geht. Prost Mahlzeit.

Und dann noch das Subjekt mit dem Hamster-Toupet, der Syrien meint, wenn er Irak sagt und einen Flugzeugträger zur Abschreckung des giftigen kleinen koreanischen Dicken mit der Blockerfrisur ins japanische Meer schickt und kurz darauf wird das Schiffchen bei Australien gesichtet. Da wurde wohl das Nagivation System wegen des vielen Weltraumschrotts negativ beeinflusst. Oder vielleicht war's auch ein Hör- oder Lesefehler: Korea und Koala kann man schon mal verwechseln.

"NATO is obsolete", sprach der Verwirrte. Daraufhin haben die Strategen von President Hamster Style gefragt: "Wo willste denn die Atomwaffen, die in Europa auf Moskau gerichtet sind, hinstellen, wenn es die Nato nicht mehr gibt?" "Nato is no longer obsolete", war Hamsters Antwort.

Und dann der Boss vom Bosporus... 1000 weitere Verhaftungen... einfach so. So geht es halt zu, wenn man Ermächtigungsgesetze und Ausnahme- zustände elegitimiert. Der Ausnahmezustand im Kopf des Ober-Türken ist wohl eher dauerhafter Natur.

Die Welt ist ein Kasperletheater geworden. Das wäre ja nicht schlimm, wenn es nicht diese roten Knöpfe für das finale Feuerwerk gäbe. Wenn da einer drauf drückt, ist auch Ende mit Live-Gigs im Club. Doch bevor das passiert, wird es hoffentlich noch viele tolle Konzerte geben.

So auch an diesem Samstag, den 29. April.Die drei Jungs namens Jonas hatten ihr Club-Live-Debüt im Dezember 2016. Doch damals waren wohl viele Backnanger auf den Weihnachtsmärkten der Region unterwegs und haben das großartige Konzerte von NOISEPOLLUTION verpasst. Damals war für CEM Nicht-Özdemir schon klar: Die Jungs müssen wieder her, damit die Backnanger sehen und hören, dass das, was heute unter Retro-Rock firmiert, zum Teil um die 50 Jahre auf dem Buckel hat und so schon im Summer of love 1967 "in" war. Heute, kurz vor dem Summer of love 2017, pflegen diese drei junge Könner das musikalische Erbe aus der Jugendzeit ihrer Eltern. Und wie! Welche Cover-Band traut sich schon an die Stones-Hits "Dead Flowers" und "Wild Horses" oder "Wonderwall" von Oasis oder "Losing My Religion" von R.E.M.? Noisepollution tun's und sie tun's in großartiger Manier. Das Trio präsentiert eine "Hit-Parade" vom Allerfeinsten, wenn man auf Pop und Rock ab der 60er Jahre steht. Ein paar spätere Evergreens sind auch dabei. Alles dargeboten mit einer Abgeklärtheit, die selbst von gestandenen Musikern, die locker die Väter der drei Jonasse sein könnten, mit Erstaunen und anerkennend registriert wird. Noisepollution lassen die Hoffnung aufkeimen, dass das Erbe aus der Jugendzeit der Pop- und Rockmusik weiter gepflegt wird und noch lange erhalten bleibt.

Das Grande Finale vor der Sommerpause des Club steigt am Samstag, den 6. Mai mit Down Dirty Dogs und Blackwater Horizon. Das sind absoltue Hammer-Gruppen. Dazu rechtzeitig mehr in der nächsten Woche......
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