Hier ist es! Das brandaktuelle Club-Newsletterle - Newsletterle vom 24.10.2017

Liebe treuen Freunde und Freundinnen des Club,

letztes Wochenende war der "Neue alte Club" trotz Chap seit nunmehr 11 Jahren online. Das ist eine reife Leistung in der heutigen Zeit. Zu verdanken ist dies zunächst dem Club-Team, welches unermüdlich daran arbeitet, die Club-Gäste mit den angebotenen Drinks zu versorgen. Weiterhin bedanken wir uns bei den Live-Konzert-Freunden und -innen, also euch und seit vielen Jahren bei den Live-Bands, die immer wieder gerne kommen, weil ihr das beste Publikum seid, welches man sich vorstellen kann. So wieder geschehen am letzten Samstag als Glam & The Glitters ihr Hit-Feuerwerk abbrannten. (Übrigens hat das Abbrennen in Backnang eine jahrhundertealte Tradition. Immer wieder wabert Brandgeruch durch die Murr-Metropole. Der letzte Vorfall ist ja erst wenige Tage her. Man kann regelrecht vom "Brennpunkt" Backnang sprechen. Der bekannte Spruch "Heiliger Sankt Florian, verschon' mei Stadt, zünd' Backnang an" ist brandaktuell. Wir wünschen dem verletzten jungen Mann alles Gute für seine Genesung und den Betreibern des Traumpalastes ausverkaufte Vorstellungen mit brandneuen Filme ohne Brandgeruch in den Kinosälen und weiterhin viel Glück.

Das Club-Newsletterle erfreut sich offensichtlich großer Beliebtheit, obwohl wegen seiner offenen, ja manchmal lästerlichen Schreibe lediglich Akzeptanz zu erwarten wäre. Bisweilen wird dem Club-Chef in überschwänglicher Art und Weise gehuldigt, dass sein Antlitz errötet und er seinen Blick beschämt abwendet. Er hat die Newsletterle- Redaktion gerne in Kenntnis gesetzt, dass deren Arbeit so gut ankommt. Doch es gab auch etwas Kritik, was ja überhaupt nicht geht. So brachte das Newsletterle unter dem Thema "Abwendung vom Hamster, Zuwendung zum Roten Bären" von vor einigen Monaten zwiespältige Resonanz ein. Die Fraktion, die sich die Öffnung nach Osten nicht vorstellen kann, wird offensichtlich von der archaischen Angst geleitet, dass Rote Bären nur Böses im Schilde führen. Im Falle des Krim-Überfalls mag dieser Eindruck entstanden sein und in der Außenwirkung war die Vorgehensweise ungeschickt, bisweilen auch barbarisch. Aber was tut man nicht alles wegen des Zugangs zu etwas Schaumwein und schönen Badestränden. Aus einer Einzelaktion auf generelle Aggression zu schließen, ist aber auch nicht zu fair, denn wenn man die Geschichte Württembergs heran zieht, dann kann russisches Blut auch Warmherzigkeit und Mitgefühl zeigen. Königin Olga von Württemberg, geboren 1822 in St. Petersburg, war Tochter des Zaren Nikolaus I. und hat bei uns viel Gutes bewirkt (z.B.Olga-Hospital & Olgäle). Warum also immer noch dieses Misstrauen? Schließlich ist heute der Schröder (nein, nicht der Klavierspieler aus der Peanuts-Comic- Serie) eine maßgebliche Figur im Gasgeschäft Russlands mit Deutschland. Ein Ex- Bundeskanzler an Russlands Gashahn. Das hat der BND gefickt eingeschädelt. Respekt! Europa ohne Russland ist und bleibt ein Torso. Allein das Thema "Mitgliedsbeitrag in der EU" scheint etwas unübersichtlich, aber wir wollen ja nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und dem Roten Bären gleich den € aufs Auge drücken.)

Doch wenden wir uns nun dem anspruchsvollen Müßiggang zu, den der Club jedermann bietet. Am Freitag stehen wieder die bacchantischen Heerscharen an der Theke bereit, um die zahlreichen Gäste zu unterhalten mit "gescheiten" Sprüchen, dummem Gelaber und seichter Musik. Im ungezwungenen Thekengespräch darf jeder sein Privatleben auf dieselbe kippen. Das kompetente Psychologenteam bestehend aus dem Club-Chef und erfahrenen Zeitgenossen gibt praktische Ratschläge und Handlungsempfehlungen zur finalen Problemlösung. Der "virtuelle Werkzeugkasten" ist reich bestückt und wird alles außer Mord und Totschlag umsetzen können orientiert nach Lebensweisheiten wie "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" oder "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei".

Am Samstag 28.10. werden die heiligen Hallen des Club wieder akustisch ausgefüllt sein mit dem Wohlklang, den das Trio "Ten Beers After" (TBA) zu erzeugen vermag. Trotz oder besser wegen ihrer intensiven Affinität zum Gerstensaft bringen die Jungs klangliche Edel- steine zum Leuchten wie dies nur mit jahrzehntelanger Erfahrung gelingt. Ihr Potpourri glitzert und funkelt nur so vor lauter brillantem Songmaterial von noch brillanteren Artisten, zu denen unzweifelhaft auch Erich Clapton, Bob Seger, Bad Company, Free, Eric Burdon, Robert Johnson die Stones und ZZ Top gehören. Freuen wir uns auf eine weitere Ausgabe der Neverending-No-Milk-Today-Tour mit dem Tagesmotto "The Bright Side Of Ten Beers After". Um hartnäckigen Gerüchten entgegenzuwirken, weist CEM Nicht-Özdemir darauf hin, dass der Hafer- und Bananen-Blues von Äffle & Pferdle (noch) nicht zum Repertoire von TBA gehört. Der Club öffnet um 21 h, "The Bright Side..." startet gegen 21:30 h. Bitte vom Haushaltsvorstand zusätzlich zum Durstgeld noch etwas Geld für den Hut mitgeben lassen.

Bis Freitag UND Samstag also...

Gruß vom unermüdlichen Club-Team
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