Beschwerde... - Newsletterle vom 25.01.18

Hallo Freunde und Freundinnen,

Lieber Marcus,

zu Deiner Beschwerde, dass das heutige Newsletterle vom Umfang her und inhaltlich Deinen Erwartungen entspricht, kann ich sagen, dass das Club-Newsletterle Konkurrenz bekommen hat, mit der es sich schwer tut.

Ein Monstrum(p) ist auf dem Schwachsinnsverbreitungsmarkt aufgetaucht und treibt dort sein Unwesen. Dieser bringt laufend neue Gags raus gegen die sich das Club-Newsletterle mit dem Magnetsofa-Thema schwer tut, obwohl es wieder höchste Zeit ist, das Magnetsofa wenigstens samstagabends zu verlassen und gen Club zu streben. Konnte man am letzten Samstag noch ansatzweise Verständnis aufbringen, als das Sauwetter die Gravitation des Magnetsofas noch verstärkte und die Show von R&B Syndicate mangels Gästen nicht entsprechend gewürdigt wurde. (Dies umsomehr als die Jungs eingesprungen sind für eine andere Band. Das war sehr schade....) Nun ist der Wetterspuk aber vorerst vorbei und es ist wieder möglich, ohne Taucherausrüstung zum Club zu gelangen.

Gerade in dieser Zeit, wo das Gespenst des unsäglichen Fasnettreibens umgeht, ist es wichtig, Stellung zu beziehen und zwar an der Club-Theke mit einem Bier o.ä. in der Hand. Stellung beziehen heißt aber auch, diesem inzwischen obsolet gewordenen Brauch des Winteraustreibens ohne angeklebte Hörner die Stirn zu bieten, denn es gibt ja heuer wieder nichts auszutreiben, weil der Winter ja nicht eingezogen ist. Jedenfalls bisher nicht. Aber auch mit der Weigerung, sich in den nächsten zwei Wochen in alberne Verkleidungen zu zwängen und mit anderer Horrormaske als der ureigenen die Leute zu erschrecken, wird in ausreichendem Maße Stellung bezogen gegen dümmliches Herdenverhalten. Und im Übrigen ist närrisches Treiben inzwischen ganzjährig beim Monstrum(p) zu beobachten und zu lesen. Ist also nix Besonderes mehr. In den Staaten ist es ja schon länger "Fast Nacht" oder wie man dort seit Kurzem sagt: Shut down.

Es wird aber wieder nicht ganz zu verhindern sein, dass Menschen sich ab Aschermittwoch bis Ostern für sechs Wochen dem schwäbischen Ramadan hingeben und OFFIZIELL nichts mehr essen und trinken. Es sei denn, man nimmt Nahrung zu sich mit irreführenden Begriffen wie z.B. Tannenzäpfle oder Mohrenköpfle, mit denen der "Oberste Tugendwächter" getäuscht werden soll. Tarnen und täuschen sind eigentlich keine schwäbische Untugenden, wenn man mal von dem kindlich naiven Versuch absieht, dem Obersten Tugendwächter Hackfleisch im Teigmantel als vegetarisches Gericht unterzujubeln und für dieses verwerfliche Tun dann auch noch einen verniedlichenden Ausdruck kreiiert (Herrgottsbscheißerle).

Also bis bald beim Stellungsbezug an der Club-Theke.....

Euer Club-Team
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