Es bleibt spannend.... - Newsletterle vom 14.12.2018

Liebe Club-Freunde,

gerade scheint die Zeit zu sein für Umbrüche. Das Club-Newsletterle hat im Juli damit angefangen und bekannt gegeben, dass dem Magnetsofa durch Worte allein nicht beizukommen ist. Es müssen Taten folgen. Und siehe da: Der Club macht tatsächlich zu. Und danach schmeißen viele die Brocken hin, als ob es ohne Club keine Zukunft gäbe. Angie will nicht mehr vorsitzen. Die Lindenstraße wird ab März 2020 gesperrt. Das Traumschiff hat am 1.1.18 seine Chef-Hostess Beatrice verloren und am 31.12.18 wird Käptn Victor Burger seine Mütze an den Nagel hängen. Das Traumschiff schwimmt dann wohl bald ins Trockendock. Gerburg Jahnke gibt ihre absolut sehens- und hörenswerte Sendung Ladies Night auf. Aus dieser konnte jeder Mann viel Nützliches mitnehmen, worauf es ankommt, wenn er den Ehe-Alltag zu Hause erträglich gestalten will: Maul halten und weiterschlafen. Am Donnerstag, den 13.12.18 war die letzte Sendung zu sehen mit der besoffenen Schutzengelin von Frau Jahnke als absolutem Höhepunkt. Schade drum. Unbedeutende Abtritte wie die von Herrn Seehofer und Merz müssen in anspruchsvollen Postillen unkommentiert bleiben. Leider sind die bayrischen Verkehrsexperten A. Bescheuert und A. Dobrindt immer noch nicht versenkt. Solche Leute sind eigentlich als Verkehrsgefährder einzuordnen und fehl am Platze, weil keine Volksvertreter, sondern Lobbyisten der Industrie.

Doch es gibt auch Licht am Horizont: Die Welt hat die Hälfte der Trumpschen Amtszeit überstanden. (Mal sehen, ob die Amis ihm 2020 die zweite Amtszeit gönnen, um die US-Wirtschaft vollends zu ruinieren.) Uli Hoeneß wird 67 und endlich zurücktreten. Mutter Theresa fällt der Brexit auf die Füße. Das Referendum wird wiederholt mit dem Ergebnis: "Es bleibt alles, wie es war". In Norditalien wird das Bernsteinzimmer gefunden, ausgegraben und an Deutschland verkauft. Die italienischen Staatsfinanzen sind damit auf einen Schlag saniert. Der Euro setzt zu einem historischen Höhenflug an, der den US-Dollar praktisch wertlos macht. In der Folge ziehen die Israelis massenweise Kapital aus den Staaten ab. Die europäischen US-Einwanderer der vergangenen Jahrhunderte verschenken ihr Hab und Gut an die Indianer und kehren nach Hause zurück. (Sind das jetzt Wirtschaftsflüchtlinge?) Die Indianerstämme verbrüdern sich. Häuptlinge und Büffel rauchen Friedenspfeifen und führen Freudentänze auf. Die Indianer schmelzen die Eisenbahnschienen ein und sorgen so für einen Preisverfall für Stahl auf dem Weltmarkt. Schweden protestiert und verhandelt mit den Indianern. Vorschlag: Die Indianer stoppen die Demontage, werden mit 4-er Inbusschlüsseln ausgestattet und montieren Möbel für Afrika.&xnbsp;Die Chinesen bekommen als anerkannte Fachleute den Zuschlag für den Bau der Mauer an der mex-/amerikanischen Grenze. Der Bau wird aufgrund der Ereignisse vorangetrieben, um die Flucht der US-Bürger zu stoppen. Es bleibt spannend.

Der Countdown läuft: noch 3 Konzerte, dann sind Club-Gäste wieder normale Menschen. Sie können mit ihrem Magnetsofa verwachsen und sich dem Zerfall ihrer chemischen Strukturen widerstandslos hingeben. Der Club wird in eine Art Dornröschenschlaf verfallen und Heimstatt für allerlei Getier sein bis irgendwann ein schwuler Prinz kommt, den Club wachküsst und ihm ein anderes Outfit verpasst, damit er sich frisch aufgebrezelt für andere Liebhaber prostituiert.&xnbsp;Es bleibt spannend.

Am Samstag, den 15.12. bläst wieder einmal frischer Wind durch den Club. Rockabillity aus dem Little Valley spielte bisher in der Diaspora der Live-Musik (zwischen Böblingen und Heilbronn). Nun sind sie endlich im Mekka der Live-Gigs zu hören. Der Bandstil ist geprägt von Rockin' Blues und Rockabilly. (Wikipedia schreibt: "Rockabilly ist eine der Spielarten des Rock’n’Roll. Sie entwickelte sich bis Mitte der 1950er Jahre im Süden der Staaten aus dem Country-Boogie....(Quelle: Wikpedia). Die Kombination aus dem pumpend slappenden Kontrabass von Alex Schneider, der andererseits auch an den richtigen Stellen mit gefühlvollen Slides unterstützt, und den shuffelnden Drums von Markus Berg ist stilbildend für Rockabill(it)y und das Rückgrat des Bandsounds. Und der geht direkt in die Beine. Die zumeist clean und twangige Gitarre von Olaf Klemm setzt die Harmonien und Akzente und unterstreicht den oft zweistimmigen Gesang von Olaf und Markus. Das unvermeidliche Hüftzucken und zufriedene Kopfnicken, ja selbst das Abtanzen eines enthemmten Rock'n'Rolls werden nicht ausbleiben. Mit Rockabillity ist in jedem Fall "Party" angesagt. Der Club öffnet um 21 h - Konzertbeginn: ca. 21:30 h - Eintritt frei (der Hut geht rum).

Mit einem (geringfügig editierten) Satz, von einem, der's mehr blickt als die meisten, verabschiedet sich das Club-Newsletterle für diese Woche:

"Schaut zu den Sternen und nicht hinab auf eure Füße. Seid neugierig, und wie schwer auch immer das Leben (ohne den Club) scheinen mag, so gibt es doch immer etwas, das ihr tun und worin ihr erfolgreich sein könnt. Es kommt darauf an, nicht aufzugeben (und dem Magnetsofa zu entsagen).“ Stephen Hawking +14.3.18

In diesem Sinne....

Eure Newsletterle-Redaktion
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